Essen was man retten will!

Die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt - ein Teil von Slow Food, aber satzungmässig, wirtschaftlich und in ihrer Verwaltung unabhängig - finanziert Projekte wie die Arche des Geschmacks, die Förderkreise und die Märkte der Erde.
Die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt  setzt sich für Projekte zum Schutz der landwirtschaftlichen biologischen Vielfalt und gastronomischer Traditionen ein.

Die Arche des Geschmacks wurde 1996 in Turin mit dem Ziel ins Leben gerufen, Lebensmittel auf der ganzen Welt zu katalogisieren, zu beschreiben und öffentlich auf die Produkte aufmerksam zu machen, die ein echtes produktives und wirtschaftliches Potential haben und eng an bestimmte Gemeinschaften und Kulturen gebunden sind, die aber - leider - zu verschwinden drohen.

Die Förderkreise sind kleine Projekte, die Lebensmittelhandwerkern dabei helfen, ihre traditionellen Herstellungsmethoden und Endprodukte zu bewahren.
Die Förderkreise sind der operative Teil der Arche des Geschmacks.
Förderkreise haben ihren Sitz in einem bestimmten geographischen Gebiet. Die Strategien variieren je nach Projekt und Produkt, doch unabhängig davon, ob ein einziger Kleinerzeuger oder tausende dazu gehören, haben sie die gleichen Ziele:
+ Produktionstechniken verfestigen
+ verbindliche Produktionsstandards einführen
+ den besagten Produkten eine tragfähige Zukunft garantieren
+ für die nach alter Handwerkskunst hergestellten Produkte werben.

Die Märkte der Erde, das neueste Slow Food Projekt - ist ein Netzwerk, in dem Kleinerzeuger regionaler Lebensmittel ihre Ware ausstellen und gut verkaufen können.
Auf den Märkten der Erde verkaufen Erzeuger Produkte, die
+ jahreszeitgemäß und regional sind
+ mit den Kriterien "gut, sauber und fair" übereinstimmen
+ zu vernünftigen und transparenten Preisen angeboten werden.
Die Märkte der Erde sind sehr gut vernetzt, so daß regionale Erzeuger und Co-Produzenten ihre Erfahrungen austauschen können.
Die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt unterstützt die Entstehung von Märkten der Erde in Entwicklungsländern (Libanon, Mali).

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