Vielfalt leben im Weinviertel
Ob wir an einem Grill stehen oder in einem eleganten Restaurant sitzen, Essen ist fundamentaler Bestandteil unseres Lebens. Ein einfacher Weg, unseren Alltag freudiger zu gestalten, ist die Qualität unserer Nahrung zu verbessern. Das ist die Slow Food Philosophie.
Wenn wir den Nahrungsmitteln in unserem täglichen Leben einer der art zentrale Bedeutung beimessen, spielen natürlich auch die weitreichenden Auswirkungen auf unsere Umwelt eine Rolle. Und zwar sowohl auf die Agrarlandschaft als auch auf die Überlieferung von Traditionen und die biologische Vielfalt auf der Erde. Für einen überzeugten Gastronomen ist es daher unmöglich, den engen Zusammenhang zwischen Gericht und Lebensraum zu ignorieren.
Hinter jedem Gericht stehen Menschen, die es ermöglicht haben: die Erzeuger. Die verteidigen die Anbau- und Produktionstraditionen und arbeiten für unsere Ernährung und Befriedigung.
Diese Betrachtungen verkörpern die Slow Food Philosophie.
Unsere Lebensmittel sollen
- gut sein in ihrem Geschmack und ihrer Qualität
- sauber sein in Hinblick auf unsere Gesundheit und im Sinne einer nachhaltigen Produktionsweise, die Mensch und Tier respektiert; und sie sollen
- fair sein, so dass die Produzenten für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden.
Slow Food setzt sich weltweit und auch besonders in Österreich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ein.
Wir wollen nicht nur Konsumenten sein, sondern betrachten und selbst als Co-Produzenten, also als Mitwirkende des Produktionsprozesses in dem Sinne, dass wir uns informieren,
- wie unsere Lebensmittel hergestellt werden,
- wer sie herstellt und dass
- wir die Produzenten mit dem Kauf ihrer Produkte aktiv unterstützen.


